lyophilisieren

Die Numaferm GmbH verwendet den Teclen® Lyoprotect® Beutel zur Vermeidung von Flyout von Peptiden

Gefriertrockner der Numaferm GmbH mit Lyoprotect Beutel

Lyoprotect Beutel mit Vials in einer Wanne

Vorstellung der Numaferm GmbH

Die Numaferm GmbH hat sich seit ihrer Gründung 2017 zu einem erstklassigen, zuverlässigen Partner im Bereich der rekombinanten Expression von Peptiden und Proteinen entwickelt.

Im rund 30-köpfigen Expertenteam steht unter anderem das Fachwissen von 15 promovierten Mitarbeitern mit zusammengerechnet über 100 Jahren Expertise in der Prozessentwicklung und Produktion zur Verfügung. Die großzügige Laboranlage ist mit modernster Technologie ausgestattet und bietet somit beste Voraussetzungen für die Entwicklung schneller, kostengünstiger und ressourcenschonender Produktionsprozesse zur Herstellung hochreiner Produkte.

Im Rahmen der von Numaferm entwickelten Technologie-Plattformen, wie NumaswitchTM, werden Zellen des Bakteriums Escherichia coli umprogrammiert, sodass sie das gewünschte Peptid/Protein herstellen. Diese patentgeschützten Verfahren zählen zu den erfolgreichsten am Markt, nicht zuletzt, da die Kosten bei nur einem Zehntel der chemischen Synthese liegen. Mit der NumacutTM TEV Protease hat Numaferm kürzlich zudem ihr erstes eigenes Enzymprodukt kommerzialisiert und somit die bisher intern genutzte Innovations- und Entwicklungsarbeit auch für Kunden/Partner zugänglich gemacht.

Die NumacutTM TEV Protease ist eine hoch aktive, optimierte Variante der Tabacco Etch Virus (TEV) Protease mit einer verbreiterten Substrattoleranz und hoher Stabilität. Zur Gewährleistung einer hohen Lagerstabilität und eines umwelt- und kostenfreundlicheren Versands wird die NumacutTM TEV Protease lyophylisiert und kann im Anschluss bei Raumtemperatur versandt werden.

 

Ausgangssituation

Im vorliegenden Herstellungsprozess sollten Enzym-Produkte, wie die NumacutTM TEV Protease, als Lyophilisat an Kunden versandt werden. Eine gleichbleibende Produktqualität hatte hierbei höchste Priorität. Die Formulierung sollte flüssig in zum Versand geeignete Gefäße (Vials) eingebracht und anschließend lyophilisiert werden.

Während des Lyophilisationshandlings sollten Flyout und damit einhergehender Produktverlust sowie jegliche Kontamination der Produkte als auch der Umgebung ausgeschlossen werden. Nach der Lyophilisierung sollten die Vials mit dem Stopfen verschlossen werden.

 

Die Lösung: Lyoprotect® Beutel

Herr Dr. Christian Schwarz kontaktierte die Teclen GmbH,
um zu erfahren, wie Lyoprotect® Beutel zur Lyophilisierung in Gefäßen (Vials) eingesetzt werden können. Die  Anpassbarkeit der Beutelgrößen war ein besonderer Pluspunkt, ebenso der geringe Einfluss der Lyoprotect® Membrane auf die Trocknungsbedingungen im Vergleich zu einem offenen Vial und selbstverständlich die hervorragenden Barriere-Eigenschaften der Lyoprotect® Beutel.

Die in einer Lagerbox befüllten Lyo-Gefäße werden in den Lyoprotect® Beutel geschoben – die Beutel befinden sich dabei bereits in dem Gefriertrockner – und anschließend mit dem Klemmsystem verschlossen und gesichert. Nach erfolgter Gefriertrocknung können die Vials mit Lyo-Stopfen an Ort und Stelle mit einer Hilfsplatte sicher verschlossen werden.

Die Numaferm GmbH verwendet nun seit längerem Lyoprotect® Beutel erfolgreich in der Lyophilisation flüssiger Peptidformulierungen im präparativen Maßstab.

 

Dr. Christian Schwarz, Numaferm GmbH
Dr. Christian Schwarz,
CEO bei Numaferm

 

„Die Verwendung der passenden Lyoprotect® Beutel verbessert sowohl das Produkthandling als auch die Mitarbeitersicherheit gegenüber Produktstäuben. Die verschiedenen Lyoprotect® Beutelgrößen schaffen hierbei eine größtmögliche Flexibilität bei unterschiedlichen Chargengrößen und Abfüllungen, was sowohl in unserem Dienstleistungs- als auch Produktbusiness gleichermaßen wichtig ist.“

 

 

 

 

NumacutTM ist eine Marke der Numaferm GmbH.
Zum Produkt der Numaferm GmbH, NumacutTM TEV Protease

 

 

Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen oder für Ihr persönliches Angebot!

 

 

 

Cilian verwendet den Lyoprotect® Beutel zur Direktbefüllung zum Schutz der Mitarbeiter vor atemwegsreizenden Enzymen

Lyoprotect® Beutel zur DirektbefüllungVerschlusssystem

 

Die Cilian AG ist ein innovatives Biotechnologie-Unternehmen, das die einzigartigen Fähigkeiten von Ciliaten für die Herstellung von therapeutisch wirksamen rekombinanten Proteinen nutzt. Das Unternehmen arbeitet an der Produktion von Impfstoffen, monoklonalen Antikörpern sowie an einem oralen Substitutions-Präparat für Patienten mit Pankreas-Insuffizienz.

Durch den Einsatz einer neuen Klasse von Produktionsorganismen (Ciliaten) kann die Cilian AG den Produktionsprozess erheblich sicherer, effizienter und kostengünstiger gestalten, als es bei der Herstellung vergleichbarer Proteine mit Säugetierzellen der Fall ist.
Darüber hinaus ist zu erwarten, dass Biopharmazeutika aus Ciliaten erheblich wirksamer sind. Diese einzigartige Technologie stellt die Cilian AG in Form ihres CIPEX- Systems auch Pharma- und Biotechunternehmen zur Verfügung.

Ausgangssituation

Im geplanten Herstellprozess der Cilian AG kommen Enzyme zum Einsatz, welche atemwegsreizende Reaktionen hervorrufen können. Aus diesem Grund hat der Schutz der Mitarbeiter bei der Gefriertrocknung dieser Wirkstoffe höchste Priorität.

Das Produkt soll flüssig in das Gebinde zur Lyophilisierung eingebracht und anschließend in getrockneter Form an einen weiterverarbeitenden Kooperationspartner übergeben werden. Zur Zwischenlagerung vor der Weiterverarbeitung wird ein möglichst geringes Packmaß angestrebt. Da ein wiederverwendbarer Behälter für die Gefriertrocknung auch aufwendige Reinigungsschritte nach sich ziehen würde, ist eine Einweglösung in der momentanen Entwicklungsphase geeigneter.

Die Lösung: Lyprotect® Beutel zur Direktbefüllung

Nachdem Dr. Ingo Aldag, Projektleiter bei Cilian, bei einem gemeinsamen Treffen mit Teclen die Aufgabenstellung beschrieben hatte, wurden verschiedene Optionen erwogen.

Als die geeignetste Variante erschien ein kleiner Beutel, passend für einen Laborgefriertrockner, der direkt mit dem Produkt befüllt und verschlossen wird. Einmal  verschlossen, kann der Beutel problemlos gehandhabt werden und die Mitarbeiter kommen nicht mit den Enzymen in Kontakt. Die geringe Größe und flexible Form des Beutels erlauben eine platzsparende Aufbewahrung des getrockneten Produktes. Das getrocknete Enzym verbleibt im Lyoprotect® Beutel und wird zusätzlichen in einem weiteren licht- und gasdichten Aufbewahrungsbeutel versiegelt. Zur Entnahme des Produktes zur Weiterverarbeitung wird der äußere Beutel geöffnet und der Lyoprotect® Beutel unter einer Sicherheitswerkbank mit Laminarflow  entleert bzw. abgesaugt.

Dr. Ingo Aldag, Cilian

 

 

„Gerade in der Entwicklungsphase des DSP waren die Flexibilität bei den Beutelgrößen und die schnelle Verfügbarkeit zentrale Faktoren bei der Entscheidung für die Lyoprotect® Beutel. Da ein offenes Handling mit Enzymstäuben als kritisch angesehen wurde, stellten die Lyoprotect® Beutel die ideale Lösung dar. Die Beutel werden bei uns mittlerweile seit zwei Jahren routinemäßig für die Lyophilisation von Enzym-Testchargen und bei der Prozessoptimierung eingesetzt.

 

 

 

 

 

 

Kontaminationsfreies Lyophilisieren von Vials im Beutel

Kontaminationsfreies Lyophilisieren von Vials im Beutel

Bei der üblichen Gefriertrocknung in Vials treten Produktverlust bzw. Fly-Out als Begleiterscheinung auf. Zudem besteht sowohl für die Mitarbeiter als auch das Produkt ein Kontaminationsrisiko. Die aseptische Entwicklung und/oder Herstellung von Medikamenten für klinische Studien ist schwierig und kostspielig.

Die Lösung mit Teclen® Lyoprotect® für kontaminationsfreies Lyophilisieren von Vials im Beutel

Eine Wanne (oder ein Rahmen) dient zur Aufnahme der befüllten Vials. Diese sind in der Mitte an-geordnet und der Lyo-Stopfen befindet sich in der Stellung „Trocknung“. Freiräume innerhalb der Wanne werden mit leeren Vials aufgefüllt. Die mit Vials befüllte Wanne (bzw. Rahmen) wird in den Lyoprotect® Beutel geschoben, der anschließend mit dem Verschlusssystem verschlossen und gesichert wird.

Sind aseptische Kriterien zu erfüllen, müssen die Befüllung der Vials, das Einbringen und das Verschließen des Lyoprotect® Beutels unter einem Laminar Flow bzw. an einem Sicherheits-arbeitsplatz erfolgen. Alle benötigten Komponenten (Vials, Stopper, Beutel usw.) müssen steril sein. Sobald der Beutel verschlossen ist, kann das Gebinde zum Gefriertrockner transportiert werden.

Nach Beenden des Trocknungsvorgangs werden die Vials mit den Stopfen sicher verschlossen. Dies erfolgt direkt innerhalb des Gefriertrockners durch Zusammenfahren der Stellflächen. Die flexiblen Materialien des Lyoprotect® Beutels machen die Bewegungen und mechanischen Belastungen beim Eindrücken der Stopfen problemlos mit. Eine Dekontamination der Vial-Außenseiten (z. B. H2O2) kann bei Bedarf durch den Beutel hindurch erfolgen. Nach der Dekontamination können die verschlossenen Vials zum Crimpen entnommen werden.

Kontaktieren Sie uns: sales@teclen.com